Aus diesem Grund trafen sich Sandra Lehmann und Andrea Eule von der UBF  mit der erfahrenen Hebamme Annett Löschke.
Sie und andere Hebammen bedauern sehr, dass  in Finsterwalde keine Möglichkeit der Erstversorgung mehr existiert und sorgen sich um die Mütter und Kinder.

Für einen kurzen Zeitraum, nach der Schließung der gynäkologischen Abteilung, wurden zumindest noch Räumlichkeiten vorgehalten, in denen Frauen die es nicht bis Herzberg oder Lauchhammer geschafft hätten, unter der Betreuung der Hebammen ihr Kind auf die Welt bringen konnten. Allerdings existiert diese Möglichkeit seit Jahren nicht mehr. Verantwortlich dafür ist die Krankenhauspolitik der 90er Jahre. Mit Abschaffung der Kinderstation wurde der Grundstein für die Schließung der Geburtenstation in Finsterwalde gelegt.
Auch die Idee für ein Geburtshaus mussten die Hebammen aufgeben, weil die Versicherungskosten von 7500 Euro pro Jahr für freiberufliche Geburtshelferinnen schlicht und einfach nicht machbar sind.

Die UBF wird in jedem Fall die Gespräche fortsetzen und mögliche Varianten ausloten.

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